Allgemeine Hinweise zur Benutzung des
Kataloges der Aerophilatelie der deutschen
Übersee-Expeditions- und Versuchsflüge
Aufbau und Inhalt
In dem Buch "Luftfahrt voran" von I. B. Malina, herausgegeben mit
Unterstützung der Luft Hansa in Berlin 1932, wird im Kapitel
"Deutschland im Weltluftverkehr" - die Aufgabe der Luftverkehrspolitik, bei dem
Wiederaufbau der Wirtschaft nach dem 1. Weltkrieg, in der Erkundung von
Flugrouten zu den Weltwirtschaftsgebieten - Ostasien, Nord- und Südamerika - als
Rohstofflieferanten und Absatzzentren der deutschen Industrie, gesehen. Dieser
Katalog erfasst die aerophilatelistischen Belege der deutschen
Übersee-Pionierflüge in der Zeit der Weimarer Republik und den Jahren vor dem
Zweiten Weltkrieg.
Kernstücke der Katalogisierung sind die Flugbelege der Süd- und
Nordamerikaflüge des Flugschiffes DO-X-1 D-1929 „Atlantik“ der Jahre 1930 bis
1932. Um die umfangreiche DO-X-Flugpost als Einheit
zu behandeln, werden aber auch die späteren Belege der innereuropäischen Flüge
aller drei DO-X-Flugschiffe, aus den Jahren 1932 bis 1934, erfasst.
Der
Katalogteil gliedert sich chronologisch in 22 Katalogabschnitte und 12
DO-X-Unterabschnitte.
Natürlich können nur solche Expeditions- oder Versuchsflüge eigene Katalogabschnitte erhalten,
von denen bisher auch aerophilatelistische Belege registriert werden konnten. Es
gibt jedoch noch eine Vielzahl von Expeditions- und Versuchsflügen, von denen leider
keinerlei Flugpost vorhanden zu sein scheint; und es gibt sogar noch Versuchsflüge,
bei denen, nach den Berichten der Piloten, zweifelsfrei Post befördert wurde,
die aber bisher noch nicht identifiziert werden konnte.
Ausdrücklich verweise ich auf die Liste der Abkürzungen innerhalb der
Belegbeschreibungen.
S. Navigation: Abkürzungen
Preisnotierungen
Als Grundlage für die Ermittlung der Preisnotierungen dienen Auswertungen
von Auktionskatalogen der letzten 40 Jahre, Arbeitsunterlagen von vielen
bekannten Sammlern und umfangreiche Korrespondenz mit ihnen.
Alle Preisnotierungen sind Richtwerte auf €-Basis. Sie gelten für Belege in
einwandfreier Qualität und mit vergleichbaren Frankaturen. Belege mit
wertvolleren oder außergewöhnlichen Frankaturen, besonders Mehrfachfrankaturen,
werten entsprechend höher.
Die Relationen, zwischen den Preisnotierungen und ihren durchschnittlichen
Barwerten, sind absichtlich den deutschen Standard-Briefmarkenkatalogen
angepasst - um den Sammlern eindeutige Preisvergleiche, zwischen bekannten
Briefmarkenausgaben und diesen aerophilatelistischen Belegen, zu ermöglichen.
Erhaltung
Ein
qualitativ einwandfreier aerophilatelistischer Beleg soll noch in dem
Erhaltungszustand - "wie nach Beendigung seiner Luftbeförderung" - sein!
Typische Beförderungsschäden, wie z. B. Wasserschäden - bei einigen DO-X-Belegen
nach Regenwassereinbruch während der Liegezeit in Natal/Brasilien - stellen somit keine
Mängel dar.
Später erlittene Schäden jedoch, sind, für nicht seltene Belege, immer Mängel, so z. B.
Verfaltungen, Frankaturschäden, schwere Stockflecken oder auch neuzeitliche
Piloten-Signaturen mit Filzstiften!
Für alle seltene Belege, von nur bis zu 10 bekannten Exemplaren, gelten
besondere Bedingungen: Ein Beleg ist so wie er ist; ein Beleg ist nur dann
mangelhaft, wenn es besser erhaltene Belege gibt! Dieses gilt insbesondere für
Unikate; für sie gibt es keine Qualitätsmaßstäbe!
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Katalogabschnitte Bibliographie
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