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Photo aus einem Medaillon, etwa 1938 Heinrich Michael Edmund Vogler wurde am 8. März 1892 in Saarbrücken geboren, war Deutscher und arbeitete schon vor dem Ersten Weltkrieg an der Entwicklung von Flugzeugen und deren Motoren. In dieser Anfangszeit der Fliegerei wurde in ihm das Interesse an einer schriftlichen und postalischen Dokumentationsform von aviatischen Ereignissen geweckt, welche man aus heutiger Sicht nur als Aerophilatelie bezeichnen kann! Bereits von der allerersten deutschen Flugveranstaltung, für die es eine halbamtliche Flugmarke gab, für die Flugpost Bork-Brück im Februar 1912, existiert eine Postkarte mit seiner bekannten Schrift - an seine eigene Adresse! Heinrich Vogler war also einer der ersten Aerophilatelisten in Deutschland - und der Welt; er wird heute noch gerne in der Fachliteratur und in Auktionskatalogen als ein Initiator und Garant für oft außergewöhnlich gute Belege der Aerophilatelie genannt!
Im Jahre 1915 heiratete er in
Matrei am Brenner ein Fräulein Marguerite Julia Greppin, die
Tochter eines Baseler Fabrikdirektors. Mitte 1925 promovierte er
zum Dr. rer. nat. der Chemie; erst nach
seiner Promotion fügte er -
m. E. nur zur
besseren Identifikation - den Familiennamen
seiner Frau seinem hinzu! Noch bis zum
Ende der Zwanziger Jahre lebte er mit seiner Frau im Hause seines
Schwiegervaters, später in der Schwarzwaldallee, dem Aeschengraben und am
Petersplatz. Spätestens ab 1931 besaß er eine
Firma „Ozofluin“, für kosmetische
Produkte, und wohl auch eine geschäftliche Beziehung zum Flugplatz
Basel-Birsfelden.
Reinhard Hofrichter
Aerophilatelistischer Nachruf
zum 40. Todestag Dr. Voglers |
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